Donnerstag, 16. Januar 2014

Stellungnahme zu „CSU will Energiewende auf Pump“

Zeitungsartikel entnommen aus der Süddeutschen Zeitung vom 5./6./7. Januar, 2014


Die Energiewende stellt schon sei Langem ein Thema dar, welches an Diskussionsmöglichkeiten nicht zu überbieten ist. Lösungen waren noch nie so gefragt, und die CSU meint, eine gefunden zu haben, die dauerhaft für uns alle vom Vorteil wäre...

Kreditfinanzierung lautet diese und statt alles auf einmal zu finanzieren sollen Stromkunden in Zukunft einen Beitrag finanzieren und sich somit an den dabei entstehenden Kosten beteiligen, den man braucht um erneuerbare Energien zu erzeugen.

Da davon ausgegangen wird, dass der Betrag trotz allem lange nicht ausreichen, wenn man dieses Projekt umsetzen würde, wird sich darauf verlassen, dass der Rest der Investition, etwa einen Betrag von 72 Milliarden Euro, in den nächsten Jahrzehnten Stück für Stück abgetragen werden könne.

Nicht alle teilen die Meinung der CSU, aufgrund der Belastungen, die in den nächsten Jahren auf zukünftige Generationen zukommen könnte angesichts der hohen Investitionen, die diese Energiewende benötigt.

Ich persönlich teile eher die Meinung der Kritiker. Dieses Problem wird völlig falsch angegangen, und die derzeitigen Lösungen versprechen keine lange Sicherheitsgarantie, wie schon mehrfach bewiesen wurde.

Ich finde, man sollte von vorne anfangen, und hier fängt es bereits an...
Die Masse an Energie, die wir aktuell verbrauchen, könnte niemals von Geothermie- und Biomassekraftwerke getragen werden, ganz zu schweigen von Wind- und Sonnenstrom, die extrem an äußerlichen Umständen gebunden sind.

Sollte man da nicht eher das Geld dazu finanzieren, um z.B. eine Glühbirne zu erfinden, die noch weniger Energie benötigt oder Transportiermittel, die keine knappen Ressourcen zum Fahren benötigen?

Eine anderer Ansatz wäre durchaus eine Überlegung wert, anstatt dieses Problem sofort zu beseitigen zu wollen, wie es sich viele in den Kopf gesetzt zu scheinen haben.

Ein Fazit aus all diesen scheinbaren „Lösungen“ wäre, dass diese notdürftigen Lösungen zum Thema Umwelt uns noch einige Kopfzerbrechen bereiten werden, und wenn nicht, dann sind es die übermäßig hohen Schulden, die uns noch lange begleiten werden...

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